Hausbau Kollmann (Teil1)

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Das  Viebrockhaus , der Bauträger, die Garantien


Das massive Viebrockhaus  Typ "V2" von Dorothee und Thomas wurde in nur 14 Wochen fertiggestellt (24.07.2001 - 05.11.2001).
Wir haben den Entschluss mit Viebrock zu bauen bis heute nicht bereut. 

Viebrock bietet eine Auswahl von verschiedenen Haustypen zu Festpreisen an, die zum größten Teil im Musterhauspark in Soltau-Fallingbostel besichtigt werden können. Man kann sich umfangreich im angeschlossenen großen Informationszentrum über alles informieren und ein unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren.

Viebrock baut als Aktiengesellschaft mit qualifizierten Subunternehmern, die den hohen Qualitätsstandard der Viebrockhaus AG entsprechen müssen. Der Bauherr erhält ein umfangreiches "Sicherheitspaket", was in der Form sicherlich außergewöhnlich ist. Dazu gehören eine Fertigstellungsgarantie (die Aktiengesellschaft schützt bei einer etwaigen Insolvenz eines Subunternehmers den Bauherren und lässt in diesem Fall den Bau von einem anderen Subunternehmer fertig stellen). Die Bauzeit von 14 Wochen (unabhängig vom Haustyp) wird garantiert eingehalten. Die Garantie auf Mängel am Haus nach der Fertigstellung beträgt 5 Jahre. Der Preis vom Haus wird bei Vertragsunterzeichnung festgelegt und ist bis zur Fertigstellung des Hauses garantiert (die Zahlungsmodalitäten: Abschlag "kellerfertig", "rohbaufertig", "fliesenfertig", Schlusszahlung).

Bei Unterzeichnung des Vertrages hatte Viebrock (in 2001!) für den Bauherren immer ein kleines Bonbon parat: im Monat März war es ein Gutschein für ein Carport (einzulösen bei einem Vertragspartner; in diesem Fall ein Hagebaumarkt in Fallingbostel) im Wert von immerhin 5000 DM.
Diesen Gutschein haben wir in Absprache mit dem Hagebaumarkt in einen allgemein gültigen Gutschein für alle Hagebaumärkte in Deutschland umgewandelt, weil der Typ des Carports nicht unseren Vorstellungen entsprach.


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Das  Vertragswerk, die Klauseln


Ein weiterer Pluspunkt im Vertragswerk von Viebrock sind die "Positivklauseln" für den Bauherrn:


• Finanzierungsklausel: 

Sollte die Finanzierung des Bauvorhabens aus triftigen Gründen nicht zustande kommen, kann der Bauherr vom Vertrag zurück treten.


• Baugrundvoruntersuchung:

Vor Beginn des Baus werden die Schichten des Erdreiches vom Baugrund untersucht (unentgeltlich!). So ist der Bauherr vor Überraschungen gefeit, wenn er z. B. buchstäblich "auf Sand",  Torf o. ä. bauen will. Die Kosten für ein entsprechendes Fundament (Ständerfundament) würden die Kosten des Baus immens in die Höhe treiben. Liegen diese Mehrkosten über 5% des vertraglichen Festpreises, kann der Bauherr vom Vertrag zurück treten.


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Die Beratung

Beim Verkaufsgespräch im großen Musterhauspark in Soltau / Fallingbostel (direkt an der A7, ein Besuch lohnt sich!) sind wir nicht nur auf kompetente Beratung bezüglich der angebotenen Häuser gestoßen, auch bei Fragen rund um den Hausbau konnte uns weiter geholfen werden.

Ein sehr wichtiger Kostenfaktor sind die so genannten "grundstückspezifischen Kosten" (Anschlusskosten der Versorger, Entsorgung von überschüssigen Boden, Vermessungskosten, Bauantrag,  etc.) und Folgekosten (Gartenanlage, Pflastern, Carport etc.), die bei vielen Bauträgern bewusst verschwiegen werden und später eine Nachfinanzierung zur Folge haben. Auch hierüber sind wir hervorragend informiert worden und haben daher keine negativen Überraschungen erlebt.

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Die Heizung und Ausstattung

Alle Viebrockhäuser können mit der so genannten 3-Liter Heizungstechnik ausgestattet werden. Auch wir haben uns dazu entschieden, die standardmäßige Gastherme gegen ein kontrolliert geführtes NIBE - Wärmepumpensystem auszutauschen.

Das Prinzip der 3 Liter-Technik:

Quelle: NIBE

  1. Außenluft wird ins Haus gesogen.
  2. Luft wird von Räumen mit Außenluftventilen in Räume mit Abluftventilen geleitet.
  3. Warme Raumluft wird durch Abluftventile ins Kanalsystem gesogen.
  4. Warme Raumluft wird über ein Kanalsystem zur FIGHTER 600P- Wärmepumpe geleitet.
  5. Ist die Außenluft - 5 °C oder wärmer, wird sie in die Wärmepumpe geleitet.
  6. Die NIBE -FIGHTER 600P Wärmepumpe versorgt das ganze Haus mit Heizungs- und Brauchwasser.
  7. Haben Abluft und eventuelle Außenluft die Wärmepumpe passiert, ist die Temperatur dieser Luftmenge stark gesunken, da die Wärmepumpe der Luft Energie entzogen hat. 
  8. Eine Dunst-Umlufthaube ist obligatorisch, um die Dichtigkeit des Hauses zu gewähren.

Das Prinzip der Wärmepumpe:

Wenn die raumtemperierte Abluft den Verdampfer passiert, verdampft das Kältemittel auf Grund seines geringen Siedepunktes denn die Raumluft gibt die Wärme ans Kältemittel ab.

Das Kältemittel wird sodann in einem Kompressor komprimiert, wobei sich die Temperatur kräftig erhöht. 

Das so erwärmte Kältemittel wird dann zu dem im Heizungswasser platzierten Kondensor geleitet. Hier überträgt das Kältemittel seine Wärme an das Heizungswasser, wobei die Kältemitteltemperatur gesenkt wird und von Dampf auf flüssigen Zustand übergeht.

Danach wird das Kältemittel via ein Trocken- und Schmutzfilter zum Expansionsventil geleitet, wo sowohl Druck als auch Temperatur nochmals gesenkt werden.

Das Kältemittel hat nun erstmalig seinen Kreislauf vollendet und kann sodann erneut in den Verdampfer eintreten.

 

Quelle: NIBE



Im Gegensatz zu dem verwandten Heizungssystem mit einem Belüftungssystem ist unser Haus mit einer Fußbodenheizung ausgestattet, was für ein recht angenehmes Wohngefühl während der Heizperiode sorgt. Die Kosten für diese Heizung  lagen bei ca. 19000 DM, wurden aber etwas durch die Ökoförderung bei der Eigenheimzulage aufgefangen.  

Die Ersparnis bei den laufenden Kosten zeigt sich aber schon heute; durchschnittlich lag der Energieverbrauch  bei unserem 2-Personen Haushalt bis heute (kompletter Haushaltstrom + Wärmepumpe) bei 64 EUR (ein Sondertarif beim örtlichen Energieversorger beschert uns außerdem noch 16 Stunden lang Billigstrom). Ist das Haus erst "trockengewohnt", dürfte der Verbrauch sich noch weiter verringern.

Die sonstige Ausstattung der Häuser ist "all inclusive", in so fern sie in der großen Ausstellungshalle in Soltau zur Auswahl stehen. Viebrock lädt seine Bauherrn zur "Bemusterung" der Häuser nach Soltau ein, um dann alle Fragen bezüglich der Ausstattung zu klären. Man hat sicherlich die Qual der Wahl, ein großer Vorteil ist jedoch, dass die Musterhäuser voll eingerichtet und mit unterschiedlichem Inventar ausgestattet sind, so dass man z. B. Verblender und Dachpfannen, Boden- und Wandfliesen, Armaturen und Waschtische usw. in Kombination sieht und leichter entscheiden kann.
Die Qualität der Ausstattung hat gehobenes Niveau und ist sicherlich der zweckmäßigen Grundstruktur der Häuser angepasst. Selbstverständlich können gegen Aufpreis auch zusätzliche und extravagante Ausstattungen gewählt werden.

Die durchdachten Grundrisse der Häuser überzeugen durch ihre Zweckmäßigkeit. Dem Individualisten sei gesagt, dass das Viebrockkonzept "kleine" und unentgeltliche Veränderungen zulässt (z. B. Parallelverschiebungen von Innenwänden oder Spiegelung des Grundrisses). 
Bei weiteren (größeren) Veränderungen ist der Bauherr sicherlich mit einem individuell geplanten Architektenhaus besser bedient.


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Bauwesen und Ablauf des Bauvorhabens

"Zurücklehnen und machen lassen...." hießt kurz gesagt die Devise von Viebrock...! 

Nun ja, ganz so war's dann doch nicht.

Pünktlich zum vereinbarten Starttermin am 24.07.2001 wurde mit dem Bauvorhaben begonnen und der Bauaushub vorgenommen.
Der ständige Kontakt zur Firma Thöle Gmbh (der für unseren Bereich zuständige Subunternehmer der Viebrockhaus AG) und zum Bauleiter machten Rückfragen und terminliche Absprachen sehr einfach. Der Keller aus Fertigbetonteilen (WU-Beton) war innerhalb von 2 Tagen gestellt und wurde mit Ortbeton verfüllt.

Der weitere Ablauf bis zum Richtfest am 20.08.2001 war einwandfrei geplant; keine Verzögerungen durch Materialmangel oder andere logistische Fehler. Am Tage des Richtfestes erhielten wir den verbindlichen Terminplan der weiteren Gewerke.

Dieser Terminplan wurde (sicherlich auch zum Teil durch höhere Gewalt) nicht immer ganz eingehalten; da der Kontakt  zu den Ansprechpartnern beim Subunternehmer  jedoch immer gegeben war, wurden wir über die etwaigen Abweichungen immer informiert.

Der garantierte Endtermin (05.11.2001) und gleichzeitige Abnahmetermin seitens des Vertragspartners der Viebrockhaus AG ist jedoch eingehalten worden.


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Mängel

Das laienhafte Verständnis vieler Bauherren vorausgesetzt, muss sich so mancher Bauleiter sicherlich auch mal ungerechtfertigte Kritik anhören....aber auch hier gehört es zum guten Ton, den Bauherren durch Kompetenz und Sachverstand von der Qualität des Produktes zu überzeugen. Dies ist dem für uns zuständigen Bauleiter der Thöle Gmbh fast immer (bis auf wenige Ausnehmen) gelungen.
Letztendlich ist die Kompetenz der Bauleitung von uns nie in Frage gestellt worden.

Gravierende Mängel während der Bauphase waren kaum zu beklagen; Ausnahme war der falsche Sparrenabstand des Dachstuhls (wohl ein Planungsfehler aufgrund des nachträglichen Einbaus eines Schornsteines ab dem EG), was zur Folge hatte, das eine andere (teuere) Aluminium-Bodentreppe an anderer Stelle im OG-Flur quer zwischen die Sparren eingebaut werden musste. Heute ist dieser Fehler ein Vorteil: die Treppe an der anderen Stelle im Flur ist besser zu begehen als die ursprünglich geplante.

Alle anderen Mängel waren "Kleinigkeiten", die nach kurzer telefonische Absprache mit der Reklamationsabteilung der Thöle GmbH und Rücksprache mit den Subunternehmern abgestellt wurden.


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Fazit

Mit der Firma Viebrock zu bauen hat Spaß gemacht. Das Konzept und die Firma sind wärmstens zu empfehlen!
Der Ausspruch eines Kollegen: "Du alterst beim Hausbau um mindestens 10 Jahre....!" , hat sich nicht bewahrheitet.
Unser Eigenheim ist in sehr kurzer Zeit und für uns relativ stressfrei entstanden (sieht man mal von den Vorbereitungen und vor allen von den Behörden und deren Willkür ab....aber das ist ein anderes Thema....!!!) 

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Fotoserien


Aushub & Fundament

Keller

EG-Rohbau

Richtfest & Dachstuhl

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